Johannes Schwartzkopff (1889-1968)

J. Schwatzkopff wurde am 02.08.1889 in Wolfsburg, Kreis Gardelegen geboren. Seit dem 01.04.1914 als Hilfsprediger in Bromberg tätig , war er bereits seit dem 01.04.1917 als Pastor im mecklenburgischen Varchentin eingesetzt. Am 1.10.1924 begann er als Domprediger in Güstrow sein segensreiches Wirken für die Domgemeinde und die Stadt. Mit dem in Güstrow ansässigen Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller Ernst Barlach freundschaftlich verbunden, war es mit sein Verdienst, daß der Domengel als Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges Wirklichkeit wurde und Güstrow damit, trotz totalitärer Eingriffe, ein weit über die Grenzen bekanntes  und geschätztes Kunstwerk ersten Ranges besitzt. Schwatzkopff verlor in der NS-Zeit sein Predigeramt in Güstrow und wurde seit dem 01.11.1934 als Pastor nach Mölln versetzt. Von 1934 bis 1958 als Pfarrer an der Immanuell-Kirche in Berlin verstarb er dort am 22.06.1968.

Johannes Schwartzkopff hielt für den am 24.10.1938 verstorbenen Ernst Barlach, die Trauerreden auf der Aussegnungsfeier am 27.10.1938  im Atelierhaus des Künstlers, sowie zur Beisetzung des Leichnams auf dem Ratzeburger Friedhof.