Wilhelm Zierow (1870-1945)

Wilhelm Zierow wurde am 19.10.1870 in Nienhagen bei Doberan als Sohn eines Lehrers geboren.

Als Gymnasiallehrer an der Güstrower Domschule tätig, schied er im März 1936 aus dem aktiven Schuldienst aus. Er war ein ruhiger Mann, der sich

den Blick för dat Lütt stets bewahrt hat. Viele Generationen alter Domschüler erinnerten sich in Dankbarkeit und Verehrung.

Das Ehrenamt des Naturschutzbeauftragten, die Jagd , die Schriftstellerei und Malerei waren seine Passion. In seiner geliebten niederdeutschen Sprache 

entstanden sensible Geschichten, schöne Naturbetrachtungen, Kommentare, Anekdoten, Gedichte, Romane, Bühnenstücke für den "Eekbom", die "Mecklenburgischen Monatshefte" den "Quickborn" und mehr. Drei Sammelbände wurden verlegt: "Plaugfohren", "Irdgeruch" und "Minschen un Vöß".

1935 erhielt er mit dem Brinckman-Preis die verdiente Ehrung.

Er wohnte lange Jahre in der Feldstraße 22 B und seit 1936 im Kuhlenweg 51, wo er am 19.10 1945 starb.

Sein Nachlaß befindet sich seit 1971 im Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen.

 

Wilhelm Zierow (1870-1945)
Wilhelm Zierow (1870-1945)