Franz Parr (1558-1586)

Franz Parr (1558 - 1586)
Im Jahr 1557 brannte der Südflügel der Güstrower Burg ab und bot so Herzog Ulrich die Gelegenheit, die alte Burg prächtig dem Rang ihres Besitzers entsprechend auszubauen. Für den Güstrower Neubau wurde der italienischstämmige Architekt Franz Parr (gest. 1580) aus Schlesien verpflichtet, der dort an dem von seiner Familie geleiteten Ausbau des Renaissanceschlosses in Brieg gearbeitet hatte. Ab 1558 entstand der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels, und um 1565 war der Rohbau vollendet. Damals gab Franz Parr die Bauleitung ab und trat in die Dienste des schwedischen Königs; sein Bruder, der Bildhauer und Stukkateur Christoph Parr arbeitete aber noch bis 1570 in Güstrow, 

F r a n z - P a r r - P l a t z

Das Schloss wurde von den Baumeistern Philipp Brandin und Franz Parr 1558 bis 1586 erbaut. Die Benennung des Platzes vor dem Schloss erfolgte um 1952.