5.8. Namensgeber für Straßen, Plätze, Einrichtungen und Gemeinschaften

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit Personen, deren Namen die Güstrower Stadtverwaltung oder Gemeinschaften der Stadt für die Benennung von Straßen, Plätzen, städtischen Einrichtungen und Ereignissen auswählten. Die Personennamen zahlreicher Straßen wurden durch zeitgeschichtliche Umbrüche mehrfach geändert oder gingen durch bauliche Maßnahmen verloren. Unsere Ausführungen beziehen sich auf die im Jahre 2013 geltenden Benennungen.

Die meisten Ortsbeschreibungen und Datumsangaben übernahmen wir mit Zustimmung des Verfassers Jochen Peters, aus dessen unveröffentlichten stadtgeschichtlichen Aufzeichnungen.

Herr Jochen Peters ist seit langem in seiner Freizeit u. a. mit der Erforschung von Flurnahmen in und um Güstrow beschäftigt.

Wir haben durch die Einrichtung von Linkverbindungen zwischen den Personennamen und dem Internet umfangreiche biographische Übersichten sofort nutzbar gemacht.  

Besuchern dieser Seite empfehlen wir auch das "Güstrower Lexikon" von Reinhard Thon, veröffentlicht im Verlag Reinhard Thon , Schwerin,  IBN 3-937515-17-8 zum Nachlesen.   

Nachfolgend Kopien von früheren Textbeiträgen der Schweriner Volkszeitung über Straßen und Plätze Güstrows

Ergänzungen, deren Aufnahme in dieser Rubrik sinnvoll sind:

 

 

 

Die Bezeichnung der heutigen „Liebnitzstraße“ und „Liebnitzbrücke“ geht auf den Flurnamen der Nebelniederung „Liepnitz“ zurück, deren Wortursprung im Slawischen zu finden ist (von Lipa = Linde).

 

Anhand historischer Belege lässt sich die Flurbezeichnung bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen:
1445 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)

 

1448 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)

 

1549 – up der Lippenitze (Stadtverlassbuch)

 

1611 – bey der Liepenitze (Stadtverlassbuch)

 

 

 

(Quelle: Wilhelm Mastaler, „Alte und neue Straßennamen der Stadt Güstrow“, 2007)