1938:

29.01.1938: Die Domökonomie in Güstrow bat den Oberkirchenrat um Erstattung von 124,01 RM für die Abnahme des Gefallenen-Mals im Dom zu Güstrow. Der Betrag entsprach der Summe von zwei Rechnungen der Fa. Pierstorff an die Domökonomie Güstrow vom 24.09. u. 23.10.1937. (29) Anfang Februar 1938 wurde der Betrag für die Domökonomie aus Schwerin angewiesen. Am 27.04.1938 war der Aufbewahrungsort des „Schwebenden“ noch die Garderobe zum Wichernsaal des Vereinshauses des Stephanus-Stifts in der Apothekerstraße (heute Körnerstr. 7). (34) Am 24.10.1938 verstarb Barlach in der Rostocker Privat-Klinik St. Georg in der Paulstraße 27, Chefarzt Professor Ganther. Seinen Freunden wurde mitgeteilt, daß Ernst Barlach in seine andere Dauer übergegangen sei. Ihm zu Ehren wurde am 27.10.1938 in seiner Werkstatt im Atelierhaus am Heidberg zu Güstrow eine würdige Trauerfeier durch seine Freunde gehalten. Ein Modell des Kopfes des „Schwebenden“ war neben Barlachs Sarg aufgestellt. Pastor Schwartzkopff hielt die Aussegnungsfeier.
Am 28.10.1938 erfolgte die feierliche Beisetzung des Leichnams von Barlach in Ratzeburg neben dem Grab seines Vaters. Die Trauerrede hielt hier ebenfalls Pastor Schwartzkopff.