1948:

Nach dem Krieg wurde in der Kunstszene bekannt, dass bei Körtzinger in Schnega dieser Sicherungsguss des „Schwebenden“ existiere. Der Kölner Museumsdirektor Reidemeister, wollte diesen schon 1948 zusammen mit dem Kieler Geistkämpfer in eine Ausstellung nach Köln holen. Er bat Reemtsma, einem Mitglied des Barlachs-Gremiums, um Vermittlung und Unterstützung des Vorhabens. Reidemeister plante anlässlich des 700-jährigen Domjubiläums in Köln eine Ausstellung unter dem Motto „Christliche Kunst der Gegenwart“. Reemtsma hatte den gewünschten Kontakt zu Körtzinger herbeigeführt, doch dieser reagierte auf Anfragen von Reidemeister nicht. (53)