1950:

Am 20.07.1950 bemühte sich Johannes Schwartzkopff (unter Hinweis auf frühere Ausführungen von Kleinschmidt in der Täglichen Rundschau 04.11.1945) um Akteneinsicht beim Oberkirchenrat in Schwerin. „Das Barlach-Gremium, dessen Mitglied ich bin, legt Wert darauf, diese Vorgänge zu kennen, weil es dazu helfen kann, den Zweitguss des Denkmals, der sich noch in der Westzone befindet, für den Dom zu bekommen.“ (54) Im Dezember 1950 trafen die Akademie der Künste der damaligen DDR und Friedrich Schult als Mitglied des Barlach-Gremiums und somit als ein Nachlassverwalter Barlachs, eine Vereinbarung zur Unterstützung einer in der Akademie geplanten Barlach-Ausstellung. Dabei wurde auch bekannt, dass es Beratungen innerhalb des Barlach-Gremiums darüber gab, einen weiteren Guss des „Schwebenden“ nach Güstrow in den Dom zu bringen.(53)