Denkmal für Liselotte Herrmann vor der ehemaligen Pädagogischen Hochschule, heute FHföVRP in Güstrow

Fertigstellung 1972 nach einem Entwurf von Horst Bastian, Hochschullehrer in Güstrow, späterer Leiter der Ernst-Barlach-Gedenkstätte Güstrow. Herstellung: Platte vom Plattenwerk, Maurerarbeiten: Fa. Feine - Rainer Benox -, Metallarbeiten: Sektion Polytechnik der PH sowie Haushandwerker - Helmut Krüger und Gustav Walther -. Die Enthüllung des Denkmals erfolgte am 02.09.1972 anlässlich der Investitur und Namensgebung der Pädagogischen Hochschule „Liselotte Herrmann“ Güstrow in Anwesenheit der Ministerin für Volksbildung Margot Honecker und des Minister für Wissenschaft und Hochschulwesen Prof. Dr. Böhme.
Liselotte Herrmann trat 1928 in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands ein. Weil sie im November 1931 in die Kommunistische Partei Deutschlands eingetreten war, wird sie im Juli 1933 von der Berliner Universität verwiesen. Wegen aktiver politischer Tätigkeit verurteilt der „Volksgerichtshof” Liselotte Herrmann 1937 wegen „Landesverrats und Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Die Hinrichtung erfolgte 1938 in Plötzensee. Das Denkmal wurde ursprünglich vor der Pädagogischen Hochschule errichtet und ist weiterhin an diesem Standort vorhanden. Dieses Denkmal, wie auch der gesamte Backsteinbau-Komplex der 1928 fertiggestellten Lehrerbildungsanstalt (LBA), sowie die in den 1950er Jahren und später erfolgten Erweiterungsbauten des Institutes für Lehrerbildung (IfL) bzw. der Pädagogischen Hochschule (PH), stehen seit 1982 unter Denkmalschutz.

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